Der Muschelkalk erstreckt sich als geologische Einheit in Unterfranken aus Nordosten kommend nach Südwesten, überwiegend den Flusstälern von Saale, Wern, Main und Tauber folgend und bildet die Fränkischen Platten. Als Sedimentgestein eines suptropischen Flachmeeres ist der Muschelkalk in drei Schichten gegliedert: Unterer, Mittlerer und Oberer Muschelkalk. Vor allem die Schichtung des „Unteren Muschelkalks” ist für die besonderen Trockenbiotope in Unterfranken verantwortlich. Hier finden sich die kargen Böden, die „Rendzinen“, auf denen sich Ackerbau nie gelohnt hat und sich  durch Jahrhunderte lange Beweidung die typischen Mainfränkischen Magerrasen entwickelt haben.